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RobFlow 8.3

· 3 Minuten Lesezeit
RobCo Team
Product

Highlights​

RobFlow 8.3 ist ein RobVision-Update. Alle Änderungen betreffen das kamerabasierte Greifen und die RobVision-Kamera.

Ebenfalls neu in RobCo Studio: Ein großes Update von RobCo Studio bringt ein Annotationstool für RobVision, mit dem sich eigene Bilder für das Vision-Training labeln lassen. Weitere Informationen finden sich in den Release Notes von RobCo Studio.

  • Weniger Fehlgriffe: RobVision kann unplausible Erkennungen jetzt aussortieren, bevor der Roboter zum Greifen fährt.
  • Neueste Vision-Trainings sofort einsetzbar: Projekte aus unseren neuesten RobVision-Trainings laufen direkt – mit sinnvollen Standardeinstellungen.
  • Qualität der Kamerakalibrierung leichter beurteilen: Erkennen, ob eine ungenaue Kamerakalibrierung am Kamerabild oder an den Roboterposen liegt – und damit, was zu verbessern ist.

Features & Änderungen​

Weniger Fehlgriffe durch Plausibilitätsprüfung​

RobVision kann jetzt jedes erkannte Teil prüfen, bevor der Roboter es greift. Passt die erkannte Kontur an der geschätzten Position nicht zur CAD-Form des Teils, wird die Erkennung verworfen, statt an den Roboter übergeben zu werden. Das hilft vor allem bei vollen Behältern und bei überlappenden oder teilweise verdeckten Teilen, wo eine falsche Pose sonst zu einem Fehlgriff führen würde.

  • Optional: Pro Vision-Lösung im neuen Bereich „Filters“ aktivierbar. Standardmäßig aus – bestehende Zellen verhalten sich wie bisher.
  • Einstellbar: Wie streng die Prüfung ist, lässt sich an die eigenen Teile anpassen.
  • Voraussetzung: RobVision 1.2.0 auf dem Gerät.

Neueste Vision-Trainings sofort einsetzbar​

Projekte aus unseren neuesten RobVision-Trainings lassen sich direkt deployen und nutzen, und RobFlow zeigt an, welche Teiletypen ein Projekt erkennt. Neue Lösungen starten mit einem Erkennungsschwellwert, der zum Projekt passt – das spart manuelles Feintuning bei der Inbetriebnahme.

Wird eine Lösung auf ein anderes Projekt umgestellt, passt sich der Schwellwert automatisch an, und RobFlow zeigt den alten und den neuen Wert an. So ändert sich nichts unbemerkt.

Qualität der Kamerakalibrierung verstehen​

Die Kalibrierung der RobVision-Kamera (Kamera zu Roboter) zeigt jetzt zwei getrennte Werte statt eines einzelnen Genauigkeitswerts – pro Pose und insgesamt:

  • Erkennungsfehler: Wie genau die Kamera die Kalibrierplatte erkannt hat. Ein hoher Wert deutet meist auf Probleme durch Beleuchtung, Schärfe oder die Platzierung der Platte hin.
  • Optimierungsfehler: Wie gut eine einzelne Kamera-Roboter-Transformation zu allen aufgenommenen Posen passt. Hohe Werte deuten auf die Posen selbst hin (zu ähnlich, zu wenige) oder auf eine Kamerahalterung oder Kalibrierplatte, die sich zwischen den Posen bewegt hat.

Ergebnis der Kamerakalibrierung mit Erkennungsfehler und Optimierungsfehler pro Pose

So ist klar, was vor einer erneuten Kamerakalibrierung zu verbessern ist. Für die Inbetriebnahme-Dokumentation zeigt das Kamera-Panel zusätzlich die Kalibrierdaten der Kamera. Voraussetzung ist RobVision 1.2.0; ältere Geräte zeigen weiterhin den einzelnen Genauigkeitswert.

Korrekturen​

  • Vision-Projekte zeigen Versionsangaben nur noch, wenn sie verfügbar sind, statt einer irreführenden Standardversion.
  • Der Kalibrierassistent der RobVision-Kamera behält seine volle Breite, nachdem das Roboterstatus-Panel geöffnet und geschlossen wurde.